Donnerstag, 18 August 2005 - Sant'Elena, imperatrice  

ASSISI
Stadtgeschichte
Sehenswürdigkeiten
Assisi

Assisi

Kurz vor dem Tod sprach Franziskus über seine Geburtstadt:

"Herr, ich glaube, diese Stadt war einst eine Zuflucht und Haus für Schurken und böse Manschen, mit einem schlechten Ruf auf dem ganzen Land. Dank deiner unendlichen Barmherzigkeit ist sie aber heute Zuflucht und Heimat für diejenigen, die dich kennen, und Ruhm deinem Namen geben. Leute, die nach Heiligtum, rechtem Leben und gutem Ruf unter den Christen riechen. Ich bitte also Dich Herr Jesus Christ, Vater der Barmherzigkeit, schaue nicht unsere Undankbarkeit an, sondern erinnere Dich nur an den Überfluss deiner Güte, die Du meiner Stadt zeigtest. Sei diese Stadt immer Land und Haus für jene, die Dich kennen, die deinen heiligen Name ehren, in alle Ewigkeit. Amen."

(Perusiner Legende, 99).

Sowohl das außerordentliche Leben von Franziskus, als auch die Verbreitung der Franziskanischen Ideologie sind der richtige Schlüssel, um die Geschichte dieser Stadt besser zu verstehen; Assisi ist eine Stadt, die alle die Idealen von Frieden und Geistlichkeit am besten verkörpert. Die Stadt identifiziert sich mit diesen Idealen, eine echte mittelalterliche Stadt, in der die Franziskanischen Denkmäler als Ordnungsangelpunkte dienen. Die Symbolik des Orts wurde dann durch verschiedene, folgende neuromanische Gebäude weiterbetont, so dass während des 20. Jahrhunderts ein erneuter hypergotischer Stadtraum erstand. Die lokale Wirtschaft stützt sich auf den geistlichen Tourismus. Der ständige Zustrom von Touristen kennzeichnet die Stadt seit Jahrhunderte, seitdem die Pilgerbeteiligung ist ein Jahrhundertalter Brauch in Assisi, seitdem die drei großen Basiliken gebaut wurden, und zwar: des Hl. Franz, der Hl. Klara (beide vom 13. Jh.) und der Hl. Maria der Engeln. Diese Kirche wurde dagegen während des 16. Jahrhunderts gebaut, um die zur kleinen Porziuncola Kirche kommenden Pilger besser aufzunehmen. Die Stadt, die uns eine herrliche Aussicht ihrer auf dem Hügel liegende Stadtmitte bietet, bleibt - sozusagen - elitärisch isoliert von dem unten liegenden Tal, wo alte Dörfer (S.Maria degli Angeli, Petrignano) die neuen industriellen, lebendigeren, Wohnviertel geschluckt haben.
Heute spielt die Stadt (ca. 25.000 Einwohner) eine wichtige Rolle im Bereich der Friedensbewegungen, sie ist nämlich als "Stadt des Friedens" weltbekannt: die Franziskanische Botschaft überlebt heutzutage, besonders dank des jährlichen "Welt Friedensmarsches".

di Paolo Rossi
paolorossi62@libero.it


 
 



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